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Elektromagnetik VLF Messgerät EMFAD UG12/4
Das von der EMFAD – GmbH entwickelte geophysikalische Erkundungsverfahren
(EMFAD = Elektromagnetische Feldanomaliedetektion) beruht auf der Messung von
anomalen Veränderungen der Leitfähigkeit des Untergrundes in einem Frequenzbereich von 44 Khz bis 142 Khz. Anstelle globaler EM-Sender werden lokale EM-Sender für die Messung verwendet (z.B. Faxsender).
Die mit dem EMFAD – UG 12/4 gemessenen Anomalien werden hervorgerufen durch
leitfähige metallische Materialien, wie z.B. Rohre, Leitungen,Stahlbeton, als auch
Änderungen im Untergrund, hervorgerufen durch Hohlräume, Klüfte, Schächte,
Verfüllungen, Einlagerungen, Elektrolyte (z.B. Austrittsfahnen von Deponien).
Durch eine flächenhafte Kartierung des Untersuchungsgebietes werden anomale Zonen oder einzelne Objekte deutlich hervorgehoben.
Die EMFAD – Technologie wurde unter unterschiedlichsten klimatischen und geologischen
Umweltbedingungen in der Praxis erfolgreich eingesetzt. Anwendungsgebiete sind vor allem im
Bereich der Archäologie, Geophysik, Geologie, Hydrologie bei unterschiedlichen Anwendungen
wie z.B. Altlastenerkundung, Baugrunduntersuchung, Bergbau, Straßenbau, Prospektion,
Schatzsuche und Deponieerkundung.
Mit dem EMFAD UG12/4 ist es möglich, Messung im normalen Schritttempo durchzführen. Messwerte werden kontinuierlich abgespeichert. Damit ist eine hohe Messleistung und Messdichte gegeben. Die Erstauswertung der daten kann bereits vor Ort auf einer Laptop mit der speziellen, mitgelieferten Software erfolgen.
obere Abbildung:
Messung über einer Mülldeponie. Leitfähige Einlagerungen werden in blauer Farbe wiedergegeben, während basaltische Einlagerungen (verbliebene Restpfeiler eines alten Steinbruchs) in roter Farbe zu erkennen sind.
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